5 Tipps zur Winterfütterung

Für viele Familien ist es Tradition, bei Anbeginn des Winters Futterstellen für Vögel im Garten aufzustellen. Viele Vogelarten nehmen dieses Angebot gerne an sodass sich die Tiere aus nächster Nähe beobachten lassen. Grundsätzlich ist eine Vogelfütterung im ganzen Jahr möglich, allerdings ist sie vor allem im Winter empfehlenswert. Zu dieser Zeit kommen wesentlich mehr Vögel zur Futterstelle und bei niedrigen Temperaturen ist es einfacher, die Futterstellen sauber zu halten.

Richtiges Füttern will gelernt sein.

Hier unsere Tipps zur Winterfütterung.

 

Die richtige Futterstelle

Es gibt diverse Arten von Futterstellen wie beispielsweise Vogelhäuschen, Futtersäulen, Futterschalen und sogar Futterautomaten. Bei der Wahl der Futterstelle sollte darauf geachtet werden, dass das Futter immer trocken gelagert ist und die Tiere nicht im Futter herum laufen, da dies die Übertragung von Krankheiten fördert. Ist dies jedoch wie bei herkömmlichen Vogelfutterhäuschen der Fall, sollte täglich nur wenig Futter nachgelegt werden und die Futterstelle regelmäßig mit heißem Wasser gereinigt werden.

Platzierung der Futterstelle 

Damit Katzen sich nicht unauffällig an die Futterstelle heran schleichen können, wird diese bestmöglich an einer übersichtlichen Stelle platziert. Dennoch sollte die Entfernung zu Büschen oder Bäumen nicht zu weit sein, damit die Vögel in einer Gefahrensituation Rückzugsmöglichkeiten haben. Achtung! Unmittelbare Platzierung vor größeren Fenstern kann für die Vögel zur Todesfalle werden da die Tiere Spiegelungen und Durchsichten schnell verwechseln. Aufkleber oder Gardinen vermeiden dies. Wer die Tiere am Boden füttern möchte, sollte die geeignete Futterstelle dafür nutzen. Ansonsten wird das Futter schnell feucht und zieht zudem Ratten an.

Auswahl des Futters

Fast alle Arten bedienen sich gerne an Sonnenblumenkernen. Freiland-Futtermischungen enthalten diese sowie eine bunte Mischung an Körnern und Samen für jegliche Vogelarten. Die häufigsten Körnerfresser sind Meisen, Finken und Sperlinge. Bei uns überwintern daneben auch Weichfutterfresser wie Rotkehlchen, Heckenbraunelle, Amseln, Wacholderdrosseln oder Zaunkönig. Für sie kann man Rosinen, Obst, Haferflocken und Kleie anbieten. Insbesondere Meisen lieben auch Gemische aus Fett und Samen, die man selbst herstellen oder als Meisenknödel kaufen kann. (Im besten Fall ohne Plastiknetz)  Keinesfalls sollte man salzige Nahrung  anbieten. Auch Brot ist nicht zu empfehlen, da es im Magen der Vögel aufquillt und schnell verdirbt.

Wir hoffen ihr seid nun voller Vorfreude, euer Vogelfutterhäuschen zu füllen oder in eurem Garten ein paar kleine Futterstellen einzurichten.

Euer Gartenträume-Team

 

Quellen:

https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/helfen/vogelfuetterung/index.html

https://www.lbv.de/ratgeber/lebensraum-garten/richtig-fuettern

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