Frühlingsblüher

Der Frühling ist endlich da! An jeder Ecke sprießen bunte Blümchen aus dem Boden. Auch wenn der Krokus oder das ein oder andere Schneeglöckchen mal unter einer Schneedecke verschwinden, sind Frühlingsblüher das Signal, dass es mit den Temperaturen bald bergauf geht. Wir haben die bekanntesten Zwiebelblumen fotografisch festgehalten, die sich in Nordfriesland von uns entdecken ließen. Zudem haben wir einige Informationen über die Frühlingsblüher zusammengetragen, die ihr bestimmt noch nicht kanntet.

Schneeglöckchen

Die natürliche Vermehrung von Schneeglöckchen findet durch Ameisen statt. Nach der Blüte senkt sich der Blütenstängel nach unten, der Fruchtknoten platzt und die Ameisen machen sich über die Samen her, denn diese besitzen einen für die Ameisen schmackhaften Fortsatz. Man nennt diese Art der Samen-Verteilung Myrmekochorie. Ebenfalls vermehren sich Schneeglöckchen durch Selbstaussat.

Märzenbecher

Märzenbecher haben viele Gemeinsamkeiten mit Schneeglöckchen. Aus diesem Grund werden sie umgangssprachlich auch oft große Schneeglöckchen genannt. Sie stehen ebenfalls unter Naturschutz und sind in in allen Teilen giftig.

Krokus

Krokusse werden oft fälschlicherweise den Zwiebelgewächsen zugeordnet. Jedoch wachsen Krokusse aus einer sogenannten Stängelknolle. Neben vielen uns bekannten Krokus-Arten, die zu den Frühlingsblühern zählen, gibt es den sogenannten Pracht-Herbst-Krokus, welcher in den Herbstwochen blüht. Der Safran-Krokus zählt ebenso zu den Herbstblühern. Sein orangefarbener fadenähnlicher Stempel wird geerntet und als Safran gehandelt, eines der teuersten Gewürze der Welt.

Narzisse

Die Narzisse, auch Osterglocke genannt, umfasst ursprünglich 30 bis 40 Gattungen. Durch die Züchtung, die in Europa schon im 18. Jahrhundert begann, existieren mittlerweile rund 24.000 Hybridarten. Narzissen sind in ganz Westeuropa vertreten.

Tulpe

Tulpen sind die mit Abstand größte und variantenreichste Zwiebelblumengattung. Der Handel mit Tulpen geht weit zurück in der Geschichte. Schon 1600 wurden Zwiebeln als sehr begehrtes Gut getauscht, bis sich ein lukrativer Handel entwickelte. Die Preise für Tulpenzwiebeln stiegen über Jahre stark an, woraufhin der Markt 1636 abrupt einbrach. Dieses Phänomen wird als Tulpenfieber betitelt und ging als erste Spekulationsblase in die Wirtschaftsgeschichte ein.

Im Herbst werden wir euch mit allen nötigen Informationen rund um das Pflanzen der Frühblüher versorgen.

Wir hoffen, der Artikel hat euch gefallen!
Euer Gartenträume-Team

Quellenangaben:
https://www.mein-schoener-garten.de

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