Miniermottenfalle

Habt ihr schon einmal von der Kastanien-Miniermotte gehört?

Die Larve der Miniermotte schädigt die Kastanie durch ihre Miniertätigkeit im Blattgewebe und schwächt den Baum dadurch nachhaltig. Sie befällt fast ausschließlich die allseits bekannte weiß-blühende Kastanie. Die Miniermotte überwintert als Puppe im Laub der Kastanie und schlüpft dann Mitte April. Die bis zu sieben Millimeter großen Motten der ersten Generation sammeln sich in Gruppen am Stamm der Kastanie. Im Mai findet dann die Paarung statt, bei der bis zu 100 Eier auf der Blattoberfläche der Kastanie abgelegt werden. Aus diesen Eiern schlüpfen die Larven, welche direkt ins Blattgewebe eindringen und sich durch das Blatt ernähren. Sie entwickeln sich auf dem Blatt über mehrere Wochen hinweg und hinterlassen eine deutliche Mine. Sie verpuppen sich und starten nach dem Schlupf als zweite Generation den Massenflug. Sie fliegen nun schon höhere Bereiche der Baumkrone an und legen dort Eier ab. Je nach Wetterlage können sich so bis September vier Generationen auf der Kastanie ausbreiten.

Was tun wir, um den Befall der Kastanien zu stoppen?

Mit Trichterfallen versuchen wir, den Bestand zu reduzieren. Fallen enthalten den spezifischen Sexual-Lockstoff (Pheromon), welcher die paarungsbereiten männlichen Miniermotten anlockt. Die Trichterfalle ist mit einem Wassergemisch befüllt, in welches die Motte bauartbedingt fällt und verendet. Ohne den Paarungsvorgang vermehren sich die Motten nicht weiter.

Wie setzen wir die Falle ein?

Ab Mitte April sollten die Fallen aufgehängt werden. Beim Einsatz in größeren Bäumen ist eine Höhe von zwei bis vier Metern im inneren Kronenbereich sinnvoll.  Der Abstand der jeweiligen Fallen sollte fünf bis sechs Meter betragen. Einmal pro Monat, oder spätestens alle sechs Wochen, werden die Fallen mit neuem Lockstoff bestückt. Jede Woche hingegen muss das Wassergemisch erneut hinzu gegeben werden. Im Oktober ist der Einsatz der Pheromon-Trichterfallen beendet. Bei guter Lagerung kann die Falle im nächsten Jahr sogar erneut genutzt werden.

Wenn ihr weitere Fragen zur Miniermotte oder zu den Phermonon-Trichterfallen habt, dürft ihr euch gern an uns wenden.  Wir sind euch ebenfalls gern bei der Reduzierung des Motten-Bestandes behilflich.

Euer Gartenträume Team!

Quellenverweis:
Unser Händler des Vertrauens
re-natur GmbH (Biologischer Pflanzenschutz)

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