Tipps & Tricks rund um euer Gemüsebeet

Falls ihr planen solltet ein Gemüsebeet anzulegen, muss zunächst bestimmt werden, wie die Gemüsebeete angelegt werden sollen und wie viel Saatgut benötigt wird. Im Folgenden Beitrag erklären wir euch Schritt für Schritt, was ihr beachten solltet.

 

Das Anlegen des Gemüsebeetes – Planung ist das A und O

Im besten Fall sollte ein Grundriss erstellt werden, der die grobe Planung wiedergibt. Auf folgende Fragen solltet ihr bei der Planung eingehen:

 

Wo im Garten kann ich mein Beet platzieren?

Nur der sonnigste Platz im Garten kommt zum Anlegen eines Gemüsegartens in Betracht. Viel Sonne wirkt sich sehr günstig auf Wachstum, Aroma und gesunde Inhaltsstoffe aus. Im Schatten wächst kaum ein Gemüse – auch keine Knollen- und Wurzelpflanzen wie Kartoffeln und Möhren, denn deren Blätter brauchen ebenfalls das Sonnenlicht.

 

Wie breit sollte mein Beet im besten Fall sein?

Am vorteilhaftesten ist eine Beetbreite von 1,20m – 1,30m.

Dies hat den einfachen Grund, dass alle Teile des Beetes so bequem mit der Hand zu erreichen sind. Wer sich hier unsicher ist, kann gern einmal testen, wie weit der Arm reicht und die doppelte Länge als breite des Beetes festlegen.

 

Wie plane ich Wege in meinem Gemüsegarten ein?

Um die Pflege der Gemüsebeete zu erleichtern, sollten Wege mit einer Breite von mind. 30cm – 50cm angelegt werden. Ein unbefestigter Weg kann mit Holzstückchen, Stroh oder Rindenmulch bestreut werden. Dies ermöglicht, dass die Beete auch an nassen Tagen ohne Gummistiefel gepflegt werden können. Möglich wäre es natürlich auch, die Wege mit Holzbrettern  auszustatten.

Wie peppe ich meinen Gemüsegarten etwas auf?

Ob bunt gemischt oder in geordnet in Reihen. Jeder Gemüsegärtner hat seine eigenen Vorstellungen. Wer bei der Planung kreativer vorgehen möchte, kann sich Gedanken über ein rund eingefasstes Beet oder das Anlegen einer Kräuterspirale in der Gartenmitte machen. Alternative Anbauformen lockern das Gesamtbild auf.

 

Wie schütze ich meine Beete vor Schnecken?

Eine zuverlässige Lösung gegen Schnecken im Gemüsebeet ist der sogenannte Schneckenzaun. Auf alternative Lösungen werden wir noch in einem weiteren Beitrag eingehen.

Wie plane ich einen ertragreichen Anbau?

Liegt die Grundrissplanung vor, kann sich um den Anbau Gedanken gemacht werden. Zunächst ist eine Liste hilfreich, die alle Gemüsearten umfasst, welche angebaut werden sollen. Wichtig ist hierbei der jeweilige Flächenbedarf der unterschiedlichen Arten.

Die Pflanzen sollten daraufhin in zwei Kategorien eingeteilt werden.

  1. Hauptkulturen (z.B. Kartoffeln, Karotten, Gurken, Mais)
  2. Vor- und Nachkulturen (z.B. Buschbohnen, Lauch, Feldsalat, Radieschen)

Die Hauptkulturen werden jeweils mit einer Vor- oder Nachkultur zu einer Fruchtfolge kombiniert, die zeitlich versetzt im selben Beet angebaut werden können. Ein Beispiel: Zunächst wird z.B. Spinat als Vorkultur im Beet angebaut. Erst nach der Ernte wird die Hauptkultur z.B. Karotten angepflanzt. Als Faustregel gilt: Die geeigneten Partner für die Beetkultur haben immer unterschiedlich lange Kulturzeiten, haben einen unterschiedlichen Nährstoffbedarf und gehören verschiedenen Familien an. Die Anbaufläche der Gemüsearten sollte jährlich gewechselt werden. Dies beugt Schädlingen vor und verhindert, dass dem Boden einseitig Nährstoffe entzogen werden.

Um den Nährstoffgehalt des Bodens bestmöglich auszunutzen, sollte zusätzlich zu den bereits erwähnten Anbautipps, auf die Mischkultur geachtet werden. Mischkultur bedeutet, dass es sinnvoll ist, unterschiedliche Gemüsearten reihenweise anzubauen. Gute Partner sind z.B. Zwiebeln und Karotten, Feldsalat und Kohlrabi oder auch Tomaten und Paprika. Einige Arten können sich mit ihren Aromastoffen gegenseitig vor Schädlingen schützen. Meist profitiert jedoch nur eine Art von diesem Anbau. Eine Mischkulturtabelle verlinken wir euch am Ende des Beitrags.

Welches Saatgut ist geeignet?

Beim Saatgut sollte darauf geachtet werden, dass frisches Material von namenhaften Herstellern verwendet wird. Selbst geerntete Samen sind nicht zu empfehlen. Bei Saatgut aus dem Vorjahr sollte zur Sicherheit eine Keimpropbe gemacht werden.

 

Wir wünschen euch viel Spaß bei der Umsetzung! Bei Fragen wendet euch gern an uns 🙂

 

Quelle: https://www.mein-schoener-garten.de/gemuesegarten

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